06.12.2016

Relais & Châteaux Weltkongress

Erkenntnisse einer Tokyo-Reise

Mit großer Vorfreude stiegen mein Mann und ich am Sonntag, nach dem Lufthansa-Steik an unserem Abflugtag, in die All Nippon Airways auf zum  62. Weltkongress von Relais & Châteaux in Japan. Genauer gesagt in Tokio, einer Metropole mit 10 Millionen Einwohnern und mehr Sternrestaurants als in Paris. Natürlich liegt bei Relais & Châteaux der Fokus auf einer ausgezeichneten Küche. Da lag es nahe, dass irgendwann die Reise nach Tokio ging. Alleine zehn 3-Sterne Restaurants warten mit einer Küche auf, die von allerhöchstem Zauber ist; die Anrichtung erinnert immer an Gemälde und das Esserlebnis der sehr vielfältigen japanischen Küche ist nicht vergleichbar mit dem was wir hier in Deutschland oft konsumieren.
 
Als weltweiter Führer in Sachen Gastronomie und dem größten Netzwerk an Sterneköchen erlebten wir an 2,5 Tagen ein unglaublich kulinarisches Fest.
Doch bei dem Weltkongress ging es auch um die weitere Ausrichtung der Gesamtorganisation, die die Welt gemäß des UNESCO Manifests von 2014 in Paris zu einem besseren Platz durch unsere Küchen und unsere Gastfreundschaft machen möchte. Für mich als neue Delegierte der deutschen Häuser natürlich eine äußerst spannende Entwicklung. Und hier konnten durchaus wiederum Parallelen zur japanischen Küche gezogen werden, die sich vorrangig auf Regionalität, Saisonalität, Qualität und den Respekt der Natur im Hinblick auf die Zubereitung: klar, pur und "unverschnörkelt" konzentriert. Insofern schließt sich auch hier wieder der Kreis. Denn im Hinblick auf die Biodiversität sind wir alle Hüter und Beschützer der regionalen Produkte und deren Produzenten. Ebenso die Wahrung der lokalen Tradition und somit die Stärkung der lokalen Entwicklung der jeweiligen Region stehen eindeutig im Fokus. Die Bühne war frei für die japanische Prinzessin Takamado, große französische Küchenchefs, Trendforscher sowie für einen Zen-Buddhist. Alle waren sich einig, die kulinarische Kultur muss zum Erhalt des humanitären Erbes erhalten bleiben.
So sehen auch wir uns in den Egerner Höfen als wichtigen Partner der regionalen Kultur unseres schönen Oberbayerns und bieten Ihnen liebe Gäste stets regionale Gerichte aus regionalen Produkten und somit "Bayern in seiner schönsten Form".
 
Susanne Gräfin von Moltke ist seit Oktober 2016 neue Delegierte von Relais & Châteaux für Deutschland. Sie vertritt somit die Interessen aller aktuell 23 Mitgliedshäuser national sowie auch im Board of Directors, also sozusagen im Verwaltungsrat, von Relais &Châteaux in Paris.

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Relais & Châteaux Park-Hotel
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